Das wertvollste Geschenk der Bienen: Propolis


Bienen sind bemerkenswerte Lebewesen. Sie zeigen uns, wie eine lupenreine Demokratie funktionieren kann und leben den Kollektivismus par excellence.Sie sind die effektivsten Bestäuber in der Insektenwelt und sichern so maßgeblich den Fortbestand unserer Pflanzenwelt. Nebenbei stellen sie eine ganze Reihe gesunder Erzeugnisse her, die sich der Mensch seit Jahrtausenden zu Nutze macht.

Diese Seite soll über die verblüffenden und hervorragenden Eigenschaften von Propolis aufklären und wie der Mensch sie zu medizinischen Zwecken einsetzen kann.

 

Die fleißigen Bienen: Honig, Bienenwachs & Propolis

Bienen sind fleißig, friedlich und stets um das Wohl ihrer Gemeinschaft bemüht. Sie sind unglaublich, anmutig und bewohnen unseren Planeten vermutlich bereits seit über 100 Millionen Jahren. Leckerer Honig und nützliches Wachs sind nicht die einzigen Erzeugnisse der Bienen, von denen auch der Mensch profitieren kann. Propolis ist ein Wunder der Natur und stellt die Wissenschaft noch heute vor ein Rätsel mit viel Potenzial für die medizinische Forschung.

 

Bienenhonig

Honig ist mit Sicherheit das bekannteste – und wohl auch das beliebteste – Produkt der Bienen. Das natürliche und nahrhafte Süßungsmittel wurde nachweislich schon vor über 9000 Jahren vom Menschen entdeckt und genutzt. Honig ist ein Gemisch aus Fructose, Glucose, Saccharose und Maltose, das reich an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren ist. Der gesundheitliche Nutzen für den Menschen ist mittlerweile durch zahlreiche Studien unanfechtbar und eine weit verbreitete Tatsache.

 

Bienenwachs

Einen ähnlich hohen Bekanntheitsgrad genießt das Bienenwachs. Während Honig als Futterquelle für die Bienen dient, verwenden sie das Wachs überwiegend zum Bau ihrer Waben. Bevor die Öllampe die Bienenwachskerzen ablöste, diente das Bienenwachs als Lichtquelle in Burgen, Klöstern und Kirchen. Auch heutzutage sind Bienenwachskerzen ein beliebtes Accessoire, um kalte und lange Winterabende gemütlicher zu machen.

 

Propolis – ein natürliches Antibiotikum

Neben Honig und Wachs produzieren Bienen ein drittes essentielles Produkt, das für die Bienen ebenso lebensnotwendig ist wie ihr Futter und der Bau ihres Bienenstockes. Trotz der immensen Bedeutung für Tier, Umwelt und den Menschen ist dieses weitere, durch die Bienen erschaffene Erzeugnis deutlich unbekannter, dafür aber unschlagbar in Anbetracht der zahlreichen Anwendungsgebiete im Bereich der Medizin: Die Rede ist von Propolis. Aber was ist Propolis eigentlich?

 

Was ist Propolis

Propolis – auch unter dem Namen Bienenkittharz bekannt – ist ein natürliches Antibiotikum, das im Bienenstock sowohl zur Isolation oder Versiegelung gegen Kälte als auch zur Schädlingsbekämpfung bzw. als präventive Maßnahme gegen Keime und Erreger dient. Propolis, das in Rohform Harz ähnelt, wird von den Bienen produziert, um den Stock winterfest zu machen bzw. Zugluft zu verhindern. Dazu werden Löcher, Schlitze und andere offene Stellen versiegelt. Da es die Bienen im Stock konstant mit etwa 35 Grad Celsius und einer hohen Luftfeuchtigkeit zu tun haben, ist der Wohnraum der Insekten ein idealer Ort für die Ausbreitung von Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen, die Krankheiten auslösen oder übertragen können. Das Kittharz Propolis dämmt jede Gefahr von Krankheiten ein und lässt sie buchstäblich im Keim ersticken.

Busy Bees inside a Beehive

 

Wann & wie wurde Propolis entdeckt

Die ersten Aufzeichnungen zur Verwendung von Propolis werden auf ca. 300 – 350 v. Chr. datiert. Die Nutzung von Bienenprodukten reicht allerdings deutlich weiter zurück. Somit ist es wahrscheinlich, dass auch die Entdeckung von Propolis weiter zurückgeht als diese Aufzeichnungen.

 

Schon Aristoteles war sich der Wirkung von Propolis bewusst

Hippokrates behandelte mit dem Bienenleim Geschwüre der Haut und des Magen-Darm-Traktes, Aristoteles empfahl das Bienenharz Propolis zur Behandlung von Quetschungen und Wunden. In den “Schriften zur Naturgeschichte” beschäftigte sich außerdem Plinius ca. 50 n. Chr. mit dem Heilmittel der Bienen, Pharmakologe Pedanios Dioscurides beschrieb im 1. Jahrhundert n. Chr. die heilende Kraft von Propolis bei äußeren und inneren Wunden und Krankheiten. Dies sind nur einige wenige bekannte Namen, die sich frühzeitig mit dem Bienenkittharz bzw. mit der Wirkung von Propolis beschäftigt haben.

 

Russisches Penicillin – Propolis als natürliches Antibiotikum

Während die Inka zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert Propolis gegen Fieber nutzten, war es im europäischen Mittelalter ruhig um das Wundermittel geworden. In medizinischen Schriften Georgiens taucht das Harz ab dem 12. Jahrhundert wieder vermehrt auf und gab wohl den Anstoß für die medizinische Anwendung von Propolis in Russland, das bis in den 2. Weltkrieg unter dem Namen “Russisches Penicillin” als natürliches Antibiotikum diente. Propolis wurde immer wieder in Kriegen zur Wunddesinfektion herangezogen, bis es von synthetischen Antibiotika gänzlich verdrängt und abgelöst wurde.

 

Der Einzug von Propolis in die moderne Medizin

Professor Dr. Remy Chauvin deckte in den 1960er Jahren im Zuge einer Untersuchung auf, dass Bienen mit keinem einzigen Mikroorganismus behaftet sind. Unter Anbetracht der Lebensumstände in einem Bienenstock – ø 35 Grad Celsius bei extrem hoher Luftfeuchtigkeit, die für Bakterien geradezu ideal sind – ist das eine bahnbrechende Feststellung.

 

Dr. Propolis

Dem dänischen Forscher Karl Lund Aagaard ist es letztlich zu verdanken, dass Propolis ein fester Forschungsgegenstand der modernen Medizin geworden ist. Dr. Propolis (unter diesem Spitznamen erlangte Aagaard weltweite Berühmtheit) konnte in fünf Versuchsreihen feststellen, dass Propolis erhebliche Wirkungen gegen die Ausbreitung von Mikroorganismen (Pilze, Bakterien und Viren) zeigt. Getestet wurde die Wirksamkeit von Propolis an über 70.000 Probanden gegen 39 Bakterienstämme und 20 Schmarotzerpilze. 24 der Bakterienstämme konnten in der Ausbreitung gehemmt werden. Alle 20 Schmarotzerpilze wurden erfolgreich abgetötet.*

Propolis mit Aagaard-Qualität ist noch heute das beste Qualitätsmerkmal, mit dem Propolis ausgezeichnet werden kann. Das Propolis darf erst mit diesem Siegel ausgezeichnet werden, wenn das Rohpropolis nach einem speziellen standardisierten Verfahren zu dem hochwertigen Wirkstoff aufbereitet wurde.

 

Wie wird Propolis gewonnen

Propolis ist in jedem Fall ein natürliches Produkt. Es wird zu 100 Prozent von den Bienen hergestellt, der Imker kann es lediglich ernten und gegebenenfalls weiterverarbeiten. Auf die exakte Zusammensetzung und die Qualität kann der Imker aber kaum Einfluss nehmen, da ja die Bienen das Propolis herstellen. Doch wie wird nun Propolis geerntet?

Wir haben bereits erfahren, dass Bienen – neben vielen Einsätzen zur Prävention gegen Krankheitserreger – das klebrige Harz verwenden, um undichte Stellen im Bau zu versiegeln. Wird der Bienenstock auseinandergenommen, um Arbeiten daran zu verrichten, kann neben offensichtlich undichten Stellen auf den äußeren Rändern der Zargen, an den Rahmen der Waben und an der Plastikfolie über dem Honigraum Propolis gefunden werden.

Propolis lässt sich wunderbar mit einem Stockmeißel, einem gängigen Imkerwerkzeug, von der Oberfläche lösen. Soll Propolis effizienter geerntet werden, kann der Imker ein sogenanntes Propolisgitter über dem Honigraum anbringen. Das feinmaschige Gitter symbolisiert für die Bienen viele undichte Stellen, ohne dass sie tatsächlich kalter Zugluft ausgesetzt werden. Die fleißigen Arbeiterinnen versiegeln das Gitter mit Propolis, das in gefrorenem Zustand sehr einfach vom Gitter gelöst werden kann.

Gefrorenes Propolis kann in einem Mörser zu Pulver verarbeitet werden, so lässt es sich besser weiterverarbeiten. Das Propolispulver kann so z.B. in Kapseln abgefüllt werden. Soll eine Tinktur entstehen oder Propolis in flüssiger Form hergestellt werden, wird das Propolis für 3 Wochen in hochprozentigem Alkohol eingelegt. Doch dazu mehr an anderer Stelle.

Auf dieser Seite findest du ebenfalls eine exakte Anleitung, wie du Propolis oder Rohpropolis in Salben, Tinkturen oder Ähnliches verwandelst.

 

Warum ist Propolis so gesund

Es muss nicht unbedingt Propolis Verde aus Brasilien, Melia Propolis aus Indonesien, Kapi Propolis aus Russland oder Manuka Propolis aus Neuseeland sein, denn unsere heimischen Bienen stellen mindestens genauso gutes und qualitativ hochwertiges Propolis her.

 

Die Zusammensetzung von Propolis

Bisher wurden über 300 Inhaltsstoffe in Propolis identifiziert. Je nach Pflanzenquelle und Region variiert aber die exakte Zusammensetzung von Propolis. Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass Propolis zu einem Großteil aus Harzen und Balsamen besteht, etwas weniger als die Hälfte aus Wachs, 5 – 10 % aus ätherischen Ölen und 5 % aus Blütenpollen. Organische Stoffe und verschiedene Mineralstoffe machen weitere 5 % des Propolis aus. Eine exakte Zusammensetzung von Propolis ist allerdings schwer fest zu machen: Zu stark ist sie von Jahreszeiten und den regionalen Gegebenheiten abhängig.

Zu den Inhaltsstoffen von Propolis zählen organische Säuren, Phenolcarbonsäuren, aromatische Aldehyde, Provitamin A, Vitamin B3, Magnesium, Eisen, Silizium, Isoprenoide, Zink, Kupfer und Flavonoide. Flavonoide wirken antiviral und sind somit für die antimikrobielle, entzündungshemmende Wirkung von Propolis verantwortlich. Zudem ist die antioxidative Wirkung von Propolis auf die Flavonoide zurückzuführen.

 

Welche Wirkungsweisen hat Propolis

Propolis kommt bei der Apitherapie deshalb so oft zum Einsatz, da es antiviral, fungizid (tötet Pilze und ihre Sporen) und antibakteriell (hemmt Bakterien bei der Ausbreitung und tötet sie ab) wirkt. Es schützt vor Infektionen und stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte. Zudem besitzt Propolis zellschützende, also antioxidative Eigenschaften. Für den Menschen lassen sich durch die Einnahme von Propolis in Form von Tabletten oder Kapseln eine Vielzahl an nützlichen Wirkungsweisen ableiten:

Insbesondere bei Erkältungen, Halsschmerzen, Hautproblemen, Geschwüren im Magen, Wunden oder Verbrennungen sowie Hämorrhoiden ist die Wirkung von Propolis als besonders effizient hervorzuheben.

Propolis stärkt von innen und kann daher auch präventiv eingenommen werden. Eine Studie (getestet am Menschen) zeigte, dass die Mischung aus Echinacin, Vitamin C und Propolis die Infektionsrate für Erkältungskrankheiten bei Kindern um 55 Prozent sinken ließ. Propolis hindert Bakterien durch seine bakteriostatische und mykostatische (Pilzwachstum hemmende) Wirkung daran, sich an Körperzellen zu binden. Besonders gut macht sich diese Eigenschaft bei Magengeschwüren bemerkbar.

Propolis trägt zudem maßgeblich zur Wundheilung bei. Das Bienenkittharz beschleunigt den Regenerationsprozess und verhindert dabei die Bildung einer Neovaskularisation. Neovaskularisation beschreibt die übermäßige Gefäßneubildung bei Wunden. Außerdem wird durch die Behandlung mit Propolis eine Entzündung durch Bakteriengifte in der Wunde ausgeschlossen.

 

Antivirale Wirkung von Propolis

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Studien, die wissenschaftlich genau das belegen, was in der Geschichte bereits durch Beobachtungen vermutet wurde. Die antivirale Wirkung durch Propolis konnte mit Grippeviren an Mäusen belegt werden:

Mäuse mit Grippeviren ohne Behandlung von Propolis starben nach 10 Tagen. Bei der Versuchsgruppe, die mit Propolis behandelt wurde, blieben 70 % am Leben. Propolis bietet somit eine ideale Prävention und Therapie gegen saisonale Grippe-Viren. Die stark antivirale Wirkung von Propolis ist für die moderne Forschung besonders attraktiv, da 1999 erstmals erfolgreich der Zusammenhang von (begleitenden) Therapien durch Propolis auf virusbedingte Krankheiten wie AIDS, Krebs, Leukämie, Hepatitis, etc. nachgewiesen werden konnte.**

 

Propolis im Kampf gegen multiresistente Keime

Ein ähnlich hohes Potential diagnostizieren Forscher Propolis im Kampf gegen multiresistente Keime (MRSA). Die Universität Glasgow konnte Propolis bereits eine Wirksamkeit gegenüber MRSA nachweisen.*** Die Universität Oxford belegt in aktuellen Studien, dass durch die zeitgleiche Einnahme von Propolis die Wirkung herkömmlicher Antibiotika immens gesteigert werden kann.

 

Warum ist die Nutzung von Propolis nicht stärker verbreitet

Die Erfolge und die Wirkungsweisen von Propolis sind vielversprechend, verblüffend und zeigen in einigen Bereichen ein so hohes Potential, dass dem Forschungsgegenstand in Zukunft mit Sicherheit noch mehr Aufmerksamkeit zugesprochen werden wird. Bis dahin können auf die jahrhundertelange Erfahrung mit Propolis in vielen Anwendungsbereichen und auf die ersten erfolgreichen wissenschaftlichen Studien vertraut werden, die eben diese Erkenntnisse aus der Antike belegen.

 

Arzneimittelgesetz & Propolis

Die exakte Zusammensetzung von Propolis, Honig oder Wachs variiert nicht nur saisonal und regional, sondern auch mit jedem einzelnen Flug, den die Biene zum Sammeln antritt. Propolis lässt sich nur schwer standardisieren und für die einzelnen Imker ist es technisch so gut wie unmöglich, eine exakte Zusammensetzung zu benennen. Das Arzneimittelgesetz setzt aber genau das voraus, wenn Substanzen zu Heilungszwecken verkauft werden sollen.

Infolgedessen wird Propolis in Deutschland fast ausschließlich über Kosmetika oder Pflegeprodukte vertrieben. Das Arzneimittelgesetz verbietet jegliche Hinweise auf eine heilende Wirkung durch Propolis. Informationen zu heilenden Eigenschaften werden vergebens gesucht, da es der Gesetzgeber sowohl bei der Etikettierung als auch bei allen verkaufsfördernden Maßnahmen aus dem zuvor genannten Grund verbietet.

 

Minimale Abweichungen in der exakten Zusammensetzung

Ein Dilemma: Das Arzneimittelgesetz wurde vom Gesetzgeber ins Leben gerufen, um den Verbraucher zu schützen und kommt dieser Aufgabe in der Regel gewissenhaft nach. Im Falle von Propolis blockiert es allerdings den Zugang zum natürlichen Heilmittel. Die Grundeigenschaften und damit die Wirkweise von Propolis sind immer gegeben – unabhängig von kleineren Abweichungen in der exakten Zusammensetzung.

Obwohl bei jedem Propolisprodukt (Propilissalbe, Propolistinktur, Propolistropfen oder Propoliskapseln) die positiven Effekte garantiert sind, wird sich jedes Heilmittel in der Zusammensetzung minimal voneinander unterscheiden.

 

Wo & wie kommt Propolis heute zum Einsatz – die Anwendung von Propolis

Es gibt eine kaum überschaubare Anzahl an Produkten, die mit Propolis angereichert werden. Viele dieser Produkte sind Kosmetika. Wer sich nicht persönlich an einen Imker wendet, wird es schwer haben, an Propolis in seiner reinen Form zu kommen.

 

Propolispulver

Propolispulver kommt reinem Propolis am nächsten. Es handelt sich hierbei um gemahlenes Propolis. Natürlich unterscheiden sich die verschiedenen Propolispulver in der Qualität, die bei dm oder in Apotheken gekauft werden können: Ausschlaggebend ist die Qualität des Ursprungs-Propolis, das im Herstellungsprozess verwendet wurde. Entscheidend ist auch, ob das Propolispulver zusätzlich mit anderen Inhaltsstoffen angereichert wurde. Das Propolispulver wird zur besseren Einnahme und Dosierung in Kapseln abgefüllt. Die Propoliskapseln werden oral eingenommen und dienen zur inneren Anwendung. Bei welchen Beschwerden Propolis in Kapselform eingenommen werden kann und wie es genau angewendet wird, kannst du weiter unten auf dieser Seite nachlesen.

 

Propolistinktur

Eine Propolistinktur ist Propolis in seiner flüssigen Form. Roh-Propolis wird in Alkohol eingelegt, um die heilenden Substanzen zu verflüssigen bzw. zu extrahieren. Die Höhe des Alkoholgehalts in der Tinktur entscheidet über den Anteil an Propolis in der Flüssigkeit: Je stärker der Alkohol, desto besser lösen sich die Substanzen – je schwächer der Alkohol, desto weniger lässt sich das Propolis extrahieren. Die Propolistinktur bzw. Propolistropfen können äußerlich sowie innerlich angewendet werden.

Detaillierte Produktbeschreibungen und Anleitungen zur jeweiligen Einnahme und Dosierung von Propolis findest du auf der Unterseite “Propolistinktur, -tropfen, -kapseln”.

 

Wie & wann wende ich Propolis an

Je nach Beschwerden und Produkt unterscheidet sich die Anwendung von Propolis. Propolis kann sowohl präventiv als auch zur Nachsorge eingenommen werden. Grundsätzlich kann bei der Anwendung von Propolis zwischen einer äußeren und einer inneren Anwendung unterschieden werden.

Die innere und äußere Anwendung von Propolis findet mehrmals täglich in geringen Dosen statt. Zur inneren Anwendung können wenige Tropfen Propolistinktur mit Wasser, Milch, Joghurt oder Ähnlichem verdünnt und anschließend verzehrt werden. Auch die äußere Behandlung findet stets mehrmals täglich statt.

Grundsätzlich lässt sich zudem sagen, dass Propolis zwar ein vollkommen natürliches – in seiner Zusammensetzung und Wirkung aber ein sehr kräftiges Mittel ist. Die ersten Behandlungen sollten geringer ausfallen als vorgegeben, falls allergische Reaktionen auftreten. Hier kannst du erfahren, für wen Propolis geeignet oder auch ungeeignet ist.

 

Propolissalbe & Propoliscreme zur äußeren Anwendung

Propolissalbe, Propolisgel oder Propolisbalsam eignen sich bei Beschwerden wie bspw.

  • Zahnfleischentzündungen
  • Hautpilz
  • Warzen
  • Abszesse
  • Paradontose
  • Furunkel
  • Brandschorf bzw. Wunden aller Art
  • Schwielen
  • Hühneraugen
  • Wulstnarben
  • Schuppenflechten
  • Quetschungen
  • Frostbeulen
  • Verbrennungen
  • Sonnenbrand
  • Akne bzw. Pickel
  • Fußpilz
  • Lippenherpes bzw. zur allgemeinen Lippenpflege
  • Gelenkentzündungen oder Arthrose

Irritationen auf der Haut lassen sich auch bestens mit einer Propolistinktur pflegen. Das Kittharz wird in Alkohol eingeweicht, um die heilenden Substanzen zu extrahieren. Das Propolisextrakt eignet sich ausgezeichnet, um äußerliche Beschwerden lokal zu behandeln. Durch Betupfen bzw. Einreiben der Wunde oder der gereizten Stelle können nach kurzer Zeit verblüffende Erfolge erzielt werden. Wer “nur” im Besitz von Propolis in seiner Rohform ist, kann sich ein kleines Stück direkt auf die Wunde legen und es mit einem Pflaster/Verband fixieren.

Mehr Informationen zur äußeren Anwendung von Propolis und Erfahrungen mit Produkten wie Aloe Propoliscreme findest du hier.

 

Propolistinktur & Propoliskapseln zur inneren Anwendung

Wer unter

  • Heuschnupfen
  • Bronchialleiden
  • Menstruationsbeschwerden
  • chronischer Bronchitis
  • Bronchialasthma
  • einer Darminfektion
  • Magenbeschwerden
  • Tuberkulose
  • Angina
  • Zahnschmerzen
  • Paradontose
  • Gallenblasenentzündungen
  • Infektionen / Entzündungen des Harnweges
  • Parkinson
  • Durchblutungsmangel im Gehirn
  • Arteriosklerose
  • Gedächtnisstörung
  • Schilddrüsenleiden oder diversen rheumatischen Syndromen

leidet, kann eine Propolistinktur trinken oder Propolispulver in Form von Kapseln einnehmen.

Präventiv wirkt Propolis fabelhaft gegen Heuschnupfen, ein geschwächtes Immunsystem, Altersbeschwerden, Asthma oder erhöhten Blutdruck. Die Einnahme einer Propolistinktur oder von Propoliskapseln kann diesen Symptomen vorbeugen oder diese abschwächen.

Es muss nicht immer das teure Propolis Plus sein. Lokale Propolisprodukte erfüllen in der Regel den gleichen Zweck. Welche Propolistinkturen, Propolistropfen, Propolistabletten und Propoliskapseln gekauft und angewendet werden können, wie sie wirken, wie die Dosierung ist und wo man sie kaufen kann, erfährst du hier.

 

Propolis & die Wirkung bei verschiedenen Krankheitsbildern

Im vorangegangenen Abschnitt wurde bereits eine Vielzahl an Krankheitsbildern vorgestellt, die sich hervorragend mit verschiedenen Propolisprodukten behandeln lassen. Im Folgenden soll der Fokus auf die Krankheitsbilder gelegt werden, mit denen sich die aktuelle Forschung besonders intensiv in Verbindung mit Propolis befasst.

 

Die Wirkung von Propolis bei Diabetes

Besonders hervorzuheben ist die nachgewiesene Wirkung von Propolis bei Typ-2-Diabetes. Propolis stabilisiert den Bluthochdruck und den Blutzuckerhaushalt. Propolis kann den Zustand des Patienten, wenn dieser bereits unter Diabetes leidet, deutlich verbessern. Eine Studie aus dem Jahr 2017 testet (nach zahlreichen Versuchen an Nagetieren) die Auswirkung von Propolis auf Typ-2-Diabetes erfolgreich am Menschen.

Die Ergebnisse sind verblüffend gut. Nach 12 Wochen Behandlung mit 900 mg Propolis am Tag konnte bei den Patienten eine eindeutige Verbesserung des Blutzucker- und Cholesterinspiegels gemessen werden****. Die Studie bestätigt vorangegangene (erfolgreiche) Studien an Tieren.

Obwohl die Forschung am Menschen noch in den Anfängen steckt, zeigen die bisherigen Ergebnisse schon jetzt das große Potential, das Propolis bei der Behandlung von Diabetes aufweisen kann. Die großen Erfolge bei der ersten Studie über einen so kurzen Zeitraum lassen Experten auf weitere bahnbrechende Erkenntnisse in der Zukunft hoffen.

Bei einer Diabetes-Erkrankung sollte auf jeden Fall ein Arzt zu Rate gezogen werden, da die Dosierung und die Anwendung vom jeweiligen Patienten abhängig sind.

 

Die Wirkung von Propolis bei Erkältungen

Propolis kann eine ausbrechende Erkältung aufhalten, eindämmen und lindern. Mit der antiviralen und antibakteriellen Wirkung ist Propolis bei Erkältungen auf zwei Arten hilfreich: Eingedrungene Viren werden in ihrem Wachstum gehindert, indem sie sowohl bei der Vermehrung als auch bei der Ausbreitung im Körper gehindert werden. Zudem stärkt Propolis die Abwehrkräfte und unterstützt so den Organismus bei der natürlichen Bekämpfung der Symptome.

 

Die Wirkung von Propolis bei Darmbeschwerden

Propolis wirkt Wunder bei den meisten Magen-Darm-Beschwerden. Propolis hat eine regulierende Wirkung auf die Tätigkeit des Darmes. Bei Verstopfungen wirkt das Bienenkitt anregend, ohne dem Körper dabei Wasser und Nährstoffe zu entziehen. Propolis wirkt lindernd bei Darmentzündungen und Infektionen, ohne dabei wichtige Darmkeime zu zerstören. Durch die fungizide Wirkung von Propolis kann es zudem bei Darmpilzen eingesetzt werden.

 

Die Wirkung von Propolis bei Blasenentzündungen

Propolis hilft bei Blasenentzündungen. Vorweg sollte aber gesagt sein, dass eine Blasenentzündung immer von einem Facharzt untersucht und abgeklärt werden sollte.

Blasenentzündungen entstehen durch Bakterien, seltener durch Viren oder Pilze. Propolis ist mit seiner antiviralen, antibakteriellen und fungiziden Wirkung ein effektiver Begleiter bei der Bekämpfung einer solchen Entzündung. Das Kittharz desinfiziert, stärkt den angeschlagenen Organismus und Bakterien werden an der Vermehrung gehindert. Propolis eignet sich also bestens zur Bekämpfung der Symptome, sollte aber in diesem Fall nur unterstützend zu anderen Behandlungen eingesetzt werden.

 

Die Wirkung von Propolis bei Krebs

Gerade für die Krebsforschung hat sich Propolis zu einem unglaublichen und vielversprechenden Produkt avanciert. Dem Harz werden Eigenschaften nachgesagt, die Krebszellen töten und Krebs am Wachstum hindern sollen. CAPE (Kaffesäure-Phenethylester) ist ein im Propolis natürlich vorkommender Wirkstoff. In ersten Tierversuchen ist es bereits gelungen, eine Vermehrung von Prostatatumoren mit Hilfe von CAPE zu stoppen. Der Wirkstoff kappt die Nährstoffzufuhr der Krebszelle und reduziert so ihr Wachstum in bemerkenswerter Geschwindigkeit. Erstaunlich ist auch, dass die Substanz nur auf bösartige Zellen geht und die gutartigen verschont.*****

Artepillin C ist ein weiterer Wirkstoff, der in Propolis vorkommt und Wissenschaftler in der Krebsforschung hoffen lässt. Artepillin C aktiviert die Apoptose in bösartigen Zellen. Was so viel wie einen biologisch programmierten Selbstmord von Krebszellen bedeutet. Des Weiteren unterbindet die Substanz die Bildung von Blutgefäßen bei Tumoren, was diese schrumpfen lässt.

Propolis kann daher u. U. ein wirkungsvoller Begleiter einer Chemotherapie sein. Das Kittharz könnte nicht nur die Wirkung einer Chemotherapie verstärken, es kann den Körper auch vor deren Nebenwirkungen schützen.

Propolis stärkt den Organismus und bietet dem Körper einen krebshemmenden Schutz. Es gilt als Antioxidans, was bedeutet, dass es freie Radikale bei der Mutation von Zellen hindert, die zur Krebsentstehung führen. Die antivirale Wirkung von Propolis kann die Entstehung von Krebs durch Viren zudem eindämmen.

 

Propolis & seine tumorhemmende Wirkung

Die Universität Zagreb konnte bei Propolis auch eine tumorhemmende Wirkung feststellen. Anders als z.B. eine Chemotherapie greift Propolis nur bösartige und keine gesunden Zellen an. Propolis soll zudem vor den Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung schützen. Mäuse, die mit Propolis alimentiert und anschließend Mobilfunkstrahlung ausgesetzt wurden, hatten weitaus geringere DNA-Schäden in den weißen Blutzellen als die Mäuse, die kein Propolis bekommen haben. Nachgewiesen wurde dies mittels eines alkalischen Comet-Assay Tests, der es ermöglicht, DNA-Schäden im Einzelnen zu erkennen.**

 

Wer kann Propolis zu sich nehmen

Propolis ist ein äußerst wirksames Naturprodukt und die Anwendungsbereiche sind so breit gefächert, dass es oft eine wunderbare Alternative zu synthetischer Medizin darstellt. Grundsätzlich kann von Jung bis Alt jeder Propolis zu sich nehmen. Die Einnahme von Propolis ist in fast allen Fällen sogar wünschenswert.

 

Vorsicht bei Allergikern

Vorsichtig bei der Einnahme von Propolis müssen nur Menschen sein, deren Haut und Schleimhäute dazu neigen, überempfindlich auf natürliche Substanzen zu reagieren – also Menschen mit atopischer Veranlagung. Die Grundlage von Propolis ist das Harz von Bäumen, deshalb besteht die Gefahr von allergischen Reaktionen. Pappeln dienen den Bienen als besonders beliebte Grundlage für die Herstellung von Propolis. Aus diesem Grund sollten Pollenallergiker vorsichtig mit Propolis umgehen.

Die gleiche Gefahr durch die Einnahme von Propolis besteht für Personen mit Kreuzallergien: Wer beispielsweise gegen Pappeln allergisch ist, ist oft auch gegen andere Baumarten, Pollen oder Gräser allergisch. Eine erhöhte Gefahr einer allergischen Reaktion durch Propolis besteht zudem bei einer Allergie gegen Bienen. Bei jedem dieser Fälle bedeutet es allerdings nicht zwingend, dass der Körper allergisch auf Propolis reagiert. Allerdings sollte zur Sicherheit immer ein Arzt aufgesucht werden, bevor mit der Einnahme von Propolis begonnen werden möchte.

 

Propolis in der Schwangerschaft & Stillzeit

Schwangeren und Müttern während der Stillzeit ist von Propolis abzuraten. Zu hoch ist das Risiko für allergische Reaktionen. Bei Kindern und Alkoholabhängigen wird von einer Einnahme von Propolis in Form einer mit einer alkoholischen Tinktur abgeraten.

Weitere Nebenwirkungen durch Propolis sind nicht bekannt. Die Qualität der Produkte spielt dabei allerdings eine große Rolle: Nebenwirkungen können nur bei hochwertigem Propolis ausgeschlossen werden. Mit den auf dieser Seite vorgestellten Artikeln kannst du dir sicher sein, dass nur hochwertiges Propolis verarbeitet wurde.

 

Propolis Anwendung bei Pferden, Hunden & Katzen

Was für den Menschen gut ist, kann für das Tier nicht schlecht sein? In vielen Fällen kann diese Aussage nicht zweifelsfrei unterschrieben werden. Im Falle von Propolis trifft sie jedoch zu. Propolis ist schon länger ein essentieller Bestandteil in der Tiermedizin. Die Anwendungsbereiche sind ähnlich breit gefächert wie beim Menschen und die Erfolge einer Behandlung mit Propolis sind auch hier verblüffend gut. Dennoch muss gesagt werden, dass Propolis nicht unbedingt den Gang zum Tierarzt ausschließt. Das Naturheilmittel Propolis eignet sich hervorragend zur Behandlung von Tieren, sollte aber in manchen Fällen nur zur Unterstützung anderer Therapien eingesetzt werden.

 

Propolis bei Hauterkrankungen

Propolis wirkt antiviral, antibiotisch und fungizid und ist somit bestens zur Behandlung von Hauterkrankungen geeignet. Flohstichallergien, Sarcoptesräuden, Pyodermien, alle Arten von äußeren Verletzungen (Wunden, Verbrennungen, etc.) und Insektenstiche können erfolgreich mit Propolis behandelt werden.

 

Propolis bei Parasiten

Die Behandlung von Parasiten sollte durch Propolis nur unterstützend erfolgen. Zwar lassen sich die Symptome super behandeln. Um Parasiten aber gänzlich aus dem Organismus zu verbannen, braucht es mehr. Die Behandlung sollte pro Tag durch zweimaliges Einreiben der betroffenen Stellen mit einer Propolissalbe oder einer Propolislösung erfolgen. Die Lösung darf keinen Alkohol enthalten. Auf offenen Wunden ist hochprozentiger Alkohol nicht nur unangenehm, für Katzen kann es zudem gefährlich werden, da die Tiere Alkohol nicht vertragen.

 

Propolis bei Beschwerden in den Atemwegen

Krankheiten in den Atemwegen, die durch Infektionen oder Entzündungen hervorgerufen werden, lassen sich ausgezeichnet mit einer Propolistinktur oder einer Propolislösung behandeln. Bei Pferden gilt hier allerdings besondere Vorsicht: Es können allergische Reaktionen auftreten.

 

Propolis bei Erkrankungen der Herz- & Blutgefäße

Propolis verbessert die Elastizität der Gefäße, die Durchblutung und die Herzzellatmung. Deshalb kann es wunderbar bei Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße eingesetzt werden. Die Einnahme von Propolis kann eine konventionelle Therapie jedoch nur begleiten und nicht ersetzen.

 

Propolis bei Verdauungsbeschwerden

Beschwerden des Verdauungsapparates, insbesondere Gastritiden und Probleme mit der Magenschleimhaut, können mit Propolis behandelt werden. Dafür werden morgens und abends jeweils 0,2 Tropfen einer Tinktur oder 2x am Tag 0,05 g Pulver pro kg Gewicht verabreicht. Tinktur sowie Pulver sollten in beiden Fällen jeweils vor dem Essen, also auf nüchternen Magen verabreicht werden.

Durch Betupfen können mit Propolis auch lockere Zähne gefestigt oder Zahnabszesse behandelt werden.

 

Propolis für Hunde bei Wurmbefall

Verblüffend gute Ergebnisse liefert Propolis bei der präventiven Behandlung gegen Würmer bei Hunden. Bei Hunden, die alle sechs Monate 15 Tage lang Propolis verabreicht bekamen, konnten die Wurmeier im Kot um 90 % reduziert werden.

 

Vorsicht vor allergischen Reaktionen

Ähnlich wie bei den Menschen ist auch bei Tieren das Risiko einer allergischen Reaktion auf Propolis gegeben. Bei einer äußeren Anwendung von Propolis sollte daher immer zuerst auf einer gesunden Hautstelle getestet werden. Wenn am nächsten Tag keine Irritationen zu sehen sind, kann die zu behandelnde Stelle mit Propolis behandelt werden.

Bei einer inneren Anwendung von Propolis empfiehlt es sich mit einem Zehntel der empfohlenen Dosis zu starten, die Dosis jeden Tag zu steigern und erst am 10. Tag die gewünschte Dosis zu verabreichen. Während dieser Zeit kann genau beobachtet werden, ob sich das Mittel bei dem Tier negativ bemerkbar macht.

In jedem Fall ist eine Rücksprache mit einem Tierarzt ratsam. Allergische Reaktionen auf offenen Wunden oder in den Atemwegen können sich heftig auswirken. Besser ist es auf Nummer sicher zu gehen. In einigen Fällen ist Propolis am effektivsten, wenn es begleitend zu einer herkömmlichen Behandlungsmethode eingesetzt wird.

 

Wo kann ich Propolis kaufen

Nicht jeder hat Kontakt zu einem Imker oder kommt anderweitig an Rohpropolis und hat zudem die Zeit und Muße, die Produkte selbst herzustellen. Daher wundert es nicht, dass mittlerweile unzählbar viele Propolisprodukte verschiedener Hersteller im Handel erhältlich sind. Verschiedene Propoliscremes, Propolissalben, Propolistinkturen, Propoliskapseln sowie Propolissprays, Propolisseifen und Propolishonig können in ausgewählten Drogeriemärkten wie dm oder Rossmann oder in der Apotheke (online) gekauft werden. Die besten Propolis-Angebote können meistens online bei Amazon bestellt werden.

Natürlich unterscheiden sich die verschiedenen Produkte und Hersteller nicht nur im Preis, sondern auch in der Qualität. Auf den Seiten Propolistinktur, -tropfen, -kapseln und Propolissalbe, -creme, -balsam findest du eine Auflistung von qualitativ hochwertigen Propolisprodukten, wo du sie am besten kaufst und wie du sie richtig anwendest.

 

Die besten Propolisbücher

Das Thema Propolis und die Apitherapie im Allgemeinen ist sehr umfangreich. Wessen Interesse auf dieser Website geweckt wurde, wird beim weiteren Recherchieren feststellen, wie gut die Bienenapotheke in den Alltag übertragbar und wie wertvoll der Erhalt der Honigbiene ist.

Einsteiger, erfahrene Imker und Interessierte der Apitherapie können sich am schier unerschöpflichen Nutzen und Wissen kaum sattlesen. Deshalb sollen im Folgenden 4 Bücher vorgestellt werden, die sich der Thematik besonders gut annähern:

 

Die Heilkraft der Bienen: Honig & Co. bei Beschwerden von A-Z

Prof. Dr. Friedrich Hainbuch ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten und populärwissenschaftlicher Bücher. Mit dem Buch “Die Heilkraft der Bienen: Honig & Co. bei Beschwerden von A-Z” widmet sich der Autor seiner großen Leidenschaft: der medizinischen Anwendung von Bienenprodukten. Auf 144 Seiten beschreibt er die Verwendungsmöglichkeiten von Honig, Propolis, Pollen, Bienengift und -wachs, Geleé Royale, Bienenbrot und Apilarnil. Dieses Werk ist gespickt mit nützlichen Informationen und tollen Rezepten. Ein Muss für alle Imker und diejenigen, die sich über Bienen und ihre Erzeugnisse informieren möchten.

 

Sanft heilen mit Honig, Propolis und Bienenwachs

Dr. med. Stefan Stangaciu ist ein Schwergewicht in der Apitherapie und einigen Lesern, die sich schon länger mit diesem Thema beschäftigen, mit Sicherheit ein Begriff. Er ist einer der führenden Mediziner, wenn es um die Heilungskraft von Bienen geht. In seinem Buch “Sanft heilen mit Honig, Propolis und Bienenwachs” beschäftigt sich der Autor mit den Heilungsmöglichkeiten von Bienenprodukten im Alltag und bei schweren Erkrankungen. Er beschreibt zudem detaillierte Dosierungsvorschläge bei über 30 Beschwerden, animiert mittels Anleitungen zur Herstellung von Propolis und Co und gibt Einblicke in das aktuelle Thema Urban beekeeping.

 

Die Bienen-Hausapotheke: Mit ausgewählten Rezepten zum Selbermachen

Der Autor Manfred Neuhold hat sich bereits mit seinen Büchern “Tee aus heimischen Kräutern und Früchten und “Naturkosmetik und Parfum selbst gemacht” einen Namen gemacht. Nun widmet er sich in seinem Buch “Die Bienen-Hausapotheke: Mit ausgewählten Rezepten zum Selbermachen” der natürlichen Apotheke des Bienenstocks. Neben nützlichen Informationen legt Neuhold Wert darauf, die Produkte selbst herzustellen und legt dabei besonderes Augenmerk auf die Anwendung in der alltäglichen Pflege und Kosmetik. Ganz nach dem Motto: “Gesund bleiben statt gesund werden” – daher sollte dieses Werk auf keinen Fall in der heimischen Bibliothek fehlen.

 

Das Bienen Buch: Bienen verstehen, schützen und halten

Das Buch “Das Bienen Buch: Bienen verstehen, schützen und halten” von Emma Tennant, Fergus Chadwick und Steve Alton ist der perfekte Einstieg in die faszinierende Welt der Bienen. In diesem Buch lernt der Leser die nützlichen Wesen zu verstehen und zu lieben. Hier kann alles über den Einstieg in die Imkerei, über bienenfreundliche Gärten, die Notwendigkeit der Bienen für uns Menschen sowie Wissenswertes über den Schutz von Bienen nachgelesen werden. In mehreren Absätzen widmen sich die Autoren zusätzlich dem Thema, wie verschiedene Bienenprodukte zu Kosmetika verarbeitet oder in Rezepten angewendet werden können.
*K. L. Aagaard, The Natural Substance Propolis – The Road to Recovery, Mentor, Copenhagen, 1973

**N. Orsolic, S. Terzic, L. Sver, I. Basic, Honey-bee products in prevention and / or therapy of murine transplantable tumours, Journal of the Science of Food and Agriculture, Zagreb, 2004

***R. Raghukumar, L. Vali, D. Watson, J. Fearnley, V. Seidel, Antimethicillin-resistant Staphylococcus aureus (MRSA) activity of ‘pacific propolis’ and isolated prenylflavanones, Phytotherapy Research, Glasgow, 2010

****W. Gao, L. Pu, J. Wei, Z. Yao, Y. Wang, T. Shi, L. Zhao, C. Jiao, C. Guo, Serum Antioxidant Parameters are Significantly Increased in Patients with Type 2 Diabetes Mellitus after Consumption of Chinese Propolis: A Randomized Controlled Trial Based on Fasting Serum Glucose Level, Diabetes Therapy, Tianjin, 2018

*****H. Lin, C. Lin, C. Liu, L. Su, C. Huo, Y. Kuo, J. Tseng, J. Hsu, C. Chen, C. Chuu, Caffeic Acid Phenethyl Ester as a Potential Treatment for Advanced Prostate Cancer Targeting Akt Signaling, International Journal of Molecular Sciences, Taiwan, 2013

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